KI-Agenten als Lösung für die Produktivitätskrise im Ingenieurwesen
Ingenieurteams stehen heute unter enormem Druck: Sie müssen immer komplexere und hochwertigere Produkte schneller liefern und gleichzeitig die Kosten niedrig halten. Herkömmliche Prozesse können da kaum Schritt halten. Zu den größten Produktivitätsverlusten zählen sich wiederholende manuelle Tätigkeiten und die zunehmende Komplexität der Prozesse. Eine Studie von Siemens/Tech Clarity ergab, dass mehr als 30 % der Ingenieure repetitive Tätigkeiten wie Dokumentation und standardisierte Berichte als die größten Produktivitätskiller nennen. Hinzu kommt, dass immer komplexere Produkte eine Koordination über mehrere Disziplinen, Projekte und Werkzeuge hinweg erfordern, was häufig zu „versteckten Wartezeiten“ führt, die mit herkömmlichen Methoden nicht zu bewältigen sind.

Synera bietet eine transformative Lösung: KI-Agenten, die auf Large Language Models (LLMs) und integrierter Automatisierung basieren. Diese Agenten fungieren als intelligente digitale Assistenten, die in der Lage sind, technische Aufgaben zu verstehen, Entscheidungen zu treffen und externe Software-Tools zu bedienen. Im Gegensatz zur einfachen Automatisierung kommunizieren KI-Agenten in natürlicher Sprache, verstehen domänenspezifisches Wissen (z. B. Mechanik, Strömungsdynamik) und führen Aufgaben wie die Erstellung und Interpretation von Simulationen selbstständig aus.
Eine Schlüsselinnovation ist der Übergang von einzelnen KI-Agenten zu Multi-Agenten-Systemen - digitalen Ingenieurteams, in denen spezialisierte Agenten zusammenarbeiten, die von einem Manager-Agenten koordiniert werden. Diese Systeme ahmen die menschliche Zusammenarbeit nach, bieten aber eine Reihe von Vorteilen: Verfügbarkeit rund um die Uhr, Kommunikation in Echtzeit, parallele Ausführung von Aufgaben und Skalierbarkeit zu einem Bruchteil der menschlichen Kosten. Dadurch werden Entwicklungszyklen drastisch verkürzt und Leerlaufzeiten reduziert, was sowohl die Produktivität als auch die Innovation steigert.
Die Herausforderung liegt in der Integration von KI-Agenten in komplexe CAx-Tools (Computer Aided Technologies), denen oft standardisierte Schnittstellen fehlen. Synera überbrückt diese Lücke mit einer Low-Code-Plattform und über 50 Konnektoren zu den wichtigsten CAx-Tools. KI-Agenten interagieren mit diesen Werkzeugen über vorgefertigte automatisierte Workflows, d.h. sie benötigen keine tiefgreifenden Softwarekenntnisse. Ingenieure können Workflows starten, Parameter übergeben und Ergebnisse erhalten - ohne Programmierung oder Kommandozeile.
Um die Einführung zu beschleunigen, arbeitet Synera mit Branchenführern und AWS in einer gemeinsamen Entwicklungs-Taskforce zusammen, die sich auf reale Anwendungsfälle und eine sichere, skalierbare Bereitstellung konzentriert.

"Die durch Multi-Agenten-Systeme entstehende Möglichkeit der Skalierung hat das Potenzial, Engineering auf ein neues Niveau an Produktivität und damit Innovation zu heben – ähnlich der industriellen Revolution oder dem Beginn des Informationszeitalters." - Dr. Moritz Maier, Co-Founder & Co-CEO
Letztlich werden KI-Agenten und Multi-Agenten-Systeme einen revolutionären Produktivitätssprung im Ingenieurwesen ermöglichen - vergleichbar mit der industriellen oder digitalen Revolution -, indem sie Ingenieure von Routineaufgaben befreien und es ihnen ermöglichen, sich auf Innovationen zu konzentrieren.
Weitere Informationen über die KI-Agenten-Lösung von Synera: https://www.synera.io/de/ki-agenten